Läuft Öl aus einem Öltank aus, kann dies zu hohen Schäden führen. So kann durch auslaufendes Öl zum einen das Erdreich, zum anderen aber auch das Grundwasser geschädigt werden. Diese Umweltverschmutzung zu beseitigen, kann mehrere Millionen Euro Kosten verursachen, die der Besitzer der Tankanlage zu begleichen hat.
Um sich in einem solchen Fall nicht finanziell zu ruinieren, kann eine Öltankversicherung abgeschlossen werden. Sie wird bei einigen Versicherungsunternehmen auch kurz fachlich richtig als Gewässerschadenhaftpflicht angeboten und dient der Absicherung von durch Unfällen entstandenen Schäden. Gleichzeitig wehrt die Versicherung unberechtigte Ansprüche in diesem Bereich ab und tritt sogar gerichtlich für den Versicherungsnehmer ein.
Beim Abschluss einer Öltankversicherung sollten die verschiedenen individuellen
Bedingungen der Versicherungen beachtet werden. So sollte beispielsweise
geprüft werden, ob die Versicherung spezielle Tarife für ober- oder unterirdisch
aufgestellte Öltanks ausweist und ob eine Höchstvolumengrenze vorbestimmt
ist. Weiterhin sollten Versicherungsnehmer vor Stellung des Antrags die
Höhe der Absicherung prüfen, so dass im Schadensfall wirklich alle Kosten
übernommen werden können. Ist die Versicherungssumme zur Schadenregulierung
nämlich nicht ausreichend, trägt der Versicherte die übrigen Kosten. Insbesondere
bei älteren Verträgen lohnt es sich, diese dahingehend zu überprüfen und
ggf. einen Neuabschluss zu tätigen, um den Versicherungsschutz zu optimieren.
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